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ZEITGEIST auf lithium



13
September
Grenzverwischung
Vorneweg, ich bin durchaus dafür, dass die religiösen Gefühle eines Menschen nicht verletzt werden sollten. Religiosität basiert auf Unsicherheit, niemand wird gerne darauf hingewiesen ... noch möchte er die sicherheitsstiftende Religion von einem Dritten demontiert bekommen. Dummheit sollte man aber schon aufzeigen dürfen.



Grob ausgedrückt sagt Paragraph 166 aktuell: Wer eine Kirche derartig beschimpft, dass der öffentliche Frieden gestören wird, der ist pöse und wird beschtrafft

Zunächst die Fakten: Nach der Erstausstrahlung von "Popetown" zogen marodierende Banden von glühenden Stoiber- und Razingeranhängern durch München und störten massiv den öffentlichen Frieden. Dies geschah durch öffentliches Urinieren am Versammlungsort, feierliches Verbrennen zweier staatlich zertifizierter Hexen zur Hauptverkehrszeit, gemeinsames Singen christlicher Lieder in einer religiös befreiten Zone, Stürmung der Allianzarena im nüchternen Zustand und Fahren der U-Bahn unter Abstempeln von nur einem Streifen oder mit anderen Worten: Öffentlicher Aufruhr!

... nicht mitbekommen? War halt ein kleiner, verborgener Aufruhr ... oder haben doch wieder nur ein paar Politiker gelangweilt Ihren üblichen Sermon losgelassen [link].

Hmmmm, mit ein bischen Vernunft könnte man auch Fragen, ob der Papst oder andere Friedensbewahrer denn nicht einfach diejenigen rechtstaatlichen Mittel nutzen sollten, die anderen Bürgern auch zur Verfügung stehen. Wie wäre es mit einer Unterlassungsklage ö.ä.?

Ach, das ist geschehen? ... und die Klage wurde zurückgewiesen. Na, dann gibt es tatsächlich nur noch eine Lösung: Härtere Gesetze. Die Judikative wirrrd schon sehen wie sie zu entscheiden hat!

Aber halt! Soll nach dem Gesetzesvorschlag nicht der öffentliche Friede dann bereits gestört werden, wenn öffentlich das Vertrauen der Betroffenen in die Achtung ihrer religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung beeinträchtigt wird oder bei Dritten die Bereitschaft zur Intoleranz erzeugt wird. Herr Bosboch, Herr Beckstein bezüglich Ihres Vorschlages für das Anlegen eines Zentralregisters für Konvertiten, bitten wir Sie schon mal die Zahnbürste einzupacken [link].


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